Tver State University


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Tver, 33, Zhelyabova st.

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Die Kooperation der Staatsuniversitt Tver mit den Hochschulen und Bildungsein-richtungen der BRD

Die Staatsuniversität Tver pflegt langjährige und feste Kontakte zu vielen Hoch-schulen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland.

  1. Einer der ersten Verträge über die Kooperation war der im September 1992 abge-schlossene Vertrag mit der Universität Osnabrück (Deutschland). Die Beziehungen mit der Universität Osnabrück sind die am längsten bestehenden und die thematisch am reichsten. In den Jahren 1993 bis 2009 standen im Vertrag folgende Richtungen der Kooperation festgeschrieben:
    • das bilaterale Abkommen zwischen der Universität Osnabrück und der Staats-universität Tver, in dessen Rahmen Studierende von der Universität Osnabrück für ein zweisemestriges Studium in Tver und Studierende von der Staatsuniversität Tver für ein Semester in Osnabrück aufgenommen wurden. Der Vertrag wurde bis einschl. 2012 verlängert.
    • das Austauschprogramm für Wissenschaftler "Ost-West-Partnerschaft" / DAAD-OWP-Programm (Forschungsaufenthalte der Wissenschaftler, Veröffentlichung gemeinsamer Arbeiten, Durchführung naturwissenschaftlicher Forschungen). Das Programm wurde vom DAAD finanziert und 2009 abgeschlossen (d.h. im Laufe von 16 Jahren erfolgreich realisiert).
    Die produktivste Kooperation im Programm "Ost-West-Partnerschaft" kam auf folgenden Gebieten zustande:
    • Biologie (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. H.Hurkа (Universität Osnabrück) - Prof. Dr. M.Markov (Universität Tver);
    • Chemie (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. M.D.Lechner (Universität Osnabrück) - Prof. Dr. P.Pachomow (Universität Tver);
    • Geographie (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. H.Hurkа (Universität Osnabrück) - Prof. Dr. O.Tichomirov (Universität Tver);
    • Mathematik (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. H.Behnke (Universität Osnabrück) - Prof. Dr. E.Andrejeva (Universität Tver);
    • Physik (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. S.Kapphan (Universität Osnabrück) - Prof. Dr. B.Pedko (Universität Tver);
    • Kooperation zwischen den Universitätsbibliotheken (die für die Umsetzung des Pro-jekts zuständigen Personen: Dr. E.Cordes (Direktor der Universitätsbibliothek Osnabrück) - Direktorin der Universitätsbibliothek Tver O.Verschynina).
    Alljährlich nahmen an jeweiligen Forschungsaufenthalten 7 bis 10 Wissenschaftler von der Universität Tver in allen Fachrichtungen der Zusammenarbeit teil. An der Universität Tver hingegen arbeiteten wissenschaftlich und hielten ihre Vorlesungen 1 bis 3 deutsche Kollegen, hauptsächlich in den Fachrichtungen Geographie, Biologie, Mathematik (Prof. Dr. W.Lukengа, Prof. Dr. H.Hurkа, Prof. Dr. H.Behnke, Dr. E.Cordes, Dr. Averdik). Erfolgreich waren auch die interbibliothekarischen Ausstellungen in Osnabrück und Tver. Das Programm "Germanistische Institutspartnerschaften" (GIP). Unter Berücksichti-gung der linguistischen Spezifik dieses Programms (Germanistik) wurde es an der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation der Universität Tver umgesetzt. Das Programm ist in erster Linie auf die Realisierung der akademischen Mobilität ausgerichtet. Dank diesem Programm:
    • haben fast alle Mitarbeiter und Doktoranden der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation ihre didaktisch-methodische sowie wissenschaftliche Fortbildung an der Universität Osnabrück absolviert (Dauer der Fortbildungs- und Forschungsaufenthalte - 1 Monat, reguläre Zahl der Beteiligten: 2 Personen pro Jahr).
    • haben die besten Studierenden des Fachgebiets Deutsch ihr einsemestriges Studium an der Universität Osnabrück abgeschlossen (3 bis 5 Personen alljährlich, Dauer des Studienaufenthalts - 6 Monate) sowie die Hochschulsommerkurse in Osnabrück besucht.
    • haben hochqualifizierte Linguisten von der Universität Osnabrück ihre Vorlesungen gehalten und die Seminare an der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation der Universität Tver geleitet (Prof. Dr. K.Beinke, Prof. Dr. P.Trümmer, Prof. Dr. T.Schneider, Prof. Dr. H.Moiser, Prof. Dr. W.Woesler).
    • wurden die Komplettierung und Vervollständigung der Bücherbestände mit schön-geistiger, wissenschaftlicher, didaktisch-methodischer Literatur sowie Lehrwerken und Unterrichtsmaterialien ermöglicht.

    Die Gesamtzahl der am Programm beteiligten Mitarbeiter und Doktoranden beträgt 20 Personen, die Zahl der Studierenden - über 50.

    Die langjährige Kooperation mit der Universität Osnabrück - (ursprünglich im über 10 Jahre laufenden DAAD-GIP-Programm, danach als Teil des DAAD-OWP-Programms / Fachrichtung Germanistik) - wurde 2008 erfolgreich abgeschlossen.

    Laut Vertrag über die Kooperation mit der Universität Osnabrück nimmt die Universität Tver jährlich 1 bis 3 Studierende von der Universität Osnabrück auf. Die Studierenden werden unentgeltlich im Wohnheim untergebracht und ihnen wird ein die Lebenshal-tungskosten deckendes Stipendium ausgezahlt.

    Im Jahre 2010 wurde das Kooperationsabkommen bis einschl. 2012 verlängert, was die Aufrechterhaltung unserer Kontakte, deren Erweiterung und Festigung zweifellos bezeugen kann.

    Das gültige Abkommen mit der Universität Osnabrück sieht die Förderung der studenti-schen Mobilität vor. In dieses Verfahren wurden bis dahin neben den Stipendiaten solche Studierenden einbezogen, die zwar von den Studiengebühren freigestellt wurden, aber ihren Aufenthalt an der Partneruniversität aus eigenen Mitteln finanzieren mussten.

    Laut diesem Vertrag ist für das Sommersemester 2010/2011 der Studienaufenthalt des Studenten Nadim Rababach (Universität Osnabrück) vorgeplant. Sein Studienaufenthalt an der rechtswissenschaftlichen Fakultät Universität Tver und am Lehrstuhl für Russisch als Fremdsprache mit Auszahlung des Stipendiums wird ein Semester dauern.

    Die Universität Tver hat Studentin Lisa Borsuk für den finanzierten Studienaufenthalt an der Universität Osnabrück im Wintersemester 2011 empfohlen, zwei Studierende - mit Selbstfinanzierung.

    Für die Zeit der 18-jährigen Kooperation der Universitäten wurden mehr als 500 Personen (darunter Studierende, Lehrkräfte, wissenschaftliche Mitarbeiter) in allerartige Mobilitätsaktivitäten nach diversen Richtungen der Zusammenarbeit (einschl. des Pro-gramms der EU TEMPUS-TACIS) einbezogen.

  2. Seit 1993 nimmt die Universität Tver in Zusammenarbeit mit der Universität Osnab-rück am Bildungsprogramm der EU TEMPUS-TACIS teil. Für diese Zeitperiode war unsere Universität an 10 einschlägigen Projekten beteiligt, was im Jahre 2007 die beste Leistung unter den Regionaluniversitäten Russlands war. Jedes Mal war einer unserer Partner eine deutsche Hochschule. Das waren die Universitäten Osnabrück, Göttingen, Karlsruhe und Saarbrücken. Die Beteiligung an diesen Projekten hat es erlaubt, die Arbeit solcher Universitätsstruktureinheiten wie die des Akademischen Auslandsamtes, der Finanzabteilung, des Studentenwerkes und der Technologabteilung auf ein neues Niveau zu bringen. Die Fortbildung der Mitarbeiter und Lehrkräfte, studentische Mobilität, Anschaffung von technischer Ausrüstung wurden auch dadurch ermöglicht. 1998 wurde das Projekt erfolgreich vollendet. Es hatte die Verbesserung der sozialen Unterstützung der Studentenschaft zum Ziel und wurde in Zusammenarbeit mit drei westeuropäischen Universitäten Osnabrück, Lundt, Gent umgesetzt. Eines der Ergebnisse wurde die Eröffnung des Zentrums für Soziale Unterstützung der Stu-dierenden. Von 1998 bis 2001 nahm die Universität Tver am Projekt "Optimierung des Finanzmana-gements" teil, das in Zusammenarbeit mit der staatlichen Medizinakademie Tver, den Universitäten Saarbrücken, Osnabrück und Athen verwirklicht wurde. Von 2000 bis 2002 wurde das in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen sowie den Hochschulen der Niederlande, Frankreichs und Italiens vorbereitete Projekt zur Standardisierung des Bewertungssystems für die Leistungen der Studierenden und zur Anerkennung der nach europäischem Muster ausgestellten Diplome unter dem Titel "Europäisierung der Anerkennung von Prüfungen und Diplomen" zustande gebracht. Dank diesem Projekt wurden 32 Studierende zum Studium in die Niederlande, nach Deutschland und Frankreich geschickt. Im April 2002 begann die Universität Tver in Kooperation mit drei russischen Hochschulen - der staatlichen Medizinakademie Tver, der Universität Rostov, der Poly-technischen Hochschule Tomsk und drei westeuropäischen Hochschulen Saarbrücken, Karlsruhe und Glasgow - mit der Umsetzung des Netzprojekts "Interregionales Netz zur Verbreitung fortschrittlicher Erfahrungen im Bereich der universitären Verwaltung". 2004 wirkte die Universität Tver bei der Realisierung eines nächsten Projekts TEMPUS "Training im Bereich des Managements der internationalen Arbeit" mit, dessen Koordinator die Universität Saarbücken war. Im Rahmen dieses Projektes wurde vom 28.09.2007 bis zum 01.20.2007 das internatio-nale Seminar durchgeführt, das den Fragen der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiet wissenschaftlicher Forschungen, der Innovationen und des technischen Transfers gewidmet wurde.
  3. Die Albrecht-Ludwig-Universität Freiburg ist die nächste Hochschule, zu der die Universität Tver langjährige Beziehungen hat. Die Kooperation der Fakultät für Philo-logie der Universität Tver und des Slawischen Seminars der Universität Freiburg ist über 10 Jahre alt (dauert seit 1998).
    • Von 2000 bis 2003 wurde das dreiseitig deutsch-russisch-französische Projekt zur Genderforschung realisiert, das vom DAAD finanziert wurde und innerhalb dessen der bilaterale Austausch von wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden stattfand (Koordinatoren: Prof. Dr. E.Cheauré / Freiburg; Prof. Dr. E.Stroganova / Tver; Prof. Dr. E.Enderlein / Straßburg). Die Professoren der Universität Tver hielten ihre Vorlesungen in Freiburg (Prof. Dr. E.Stroganova), die Professoren der Universität Freiburg unterrichteten in Tver (Prof. Dr. E.Cheauré). Die Tverer Studierenden und Doktoranden reisten zu Studienzwecken nach Freiburg und nahmen an den Hochschulsommerkursen teil (N.Pavlova, O.Smirnova, I.Olechova). Deutsche Doktoranden (E.Vogel, V.Krüger) hielten sich auch mit Forschungsaufgaben in Tver auf. Zur Fortsetzung dieser Arbeit wurde Prof. Dr. E.Stroganova 2004 als Gastprofessorin nach Deutschland (Oktober 2004 - Januar 2005) eingeladen (dank einem Stipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der Verwaltung der Universität Frei-burg).
    • Gemeinsame Studienprojekte mit dem Einsatz neuerer Arbeitsformen. Im Jahre 2004 wurde das deutsch-russische Studienprojekt "Russische Provinz: kulturelle Konzepte und Alltagserfahrung" realisiert. Im Jahre 2006 wurde das internationale Seminar für Doktoranden u.a. aus Deutschland, Russland und Finnland veranstaltet.
    • Partnerschaftsprojekte auf dem Gebiet der Gender-Studies. Der Lehrstuhl für Ge-schichte der russischen Literatur der Universität Tver und Slawisches Seminar der Universität Freiburg waren mehrmals Mitveranstalter internationaler wissenschaftlich-praktischer Konferenzen: "Eine andere Literatur: die Frauenprosa im russischen Literaturkanon des 19. Jh." (Tver, 2002); "Vater Rhein und Mutter Wolga Lokale, nationale und Genderaspekte des Diskurses über die Identität in Russland und in Deutschland" (Freiburg, 2002); "Frauenbrief in der russischen Kultur des 19. Jh."(Tver, 2003); "Gender-Diskurse und nationale Identität in Russ-land von der zweiten Hälfte des 19. Jh. bis zum Silbernen Zeitalter" (Tjumen - Tobolsk, 2008); 2006 wurde der Sammelband "Die feministische Herausforderung: russische Schriftstellerinnen des 19. - Anfang des 20. Jh."herausgegeben (Redakteure: E.Cheauré, E. Stroganova). Zur Zeit ist auch der Sammelband im Druck, der den Problemen der wechselseitigen Beziehung zwischen dem Gender und der Nation gewidmet ist. Als Beitrag zur gemeinsamen Genderforschung hat die Universität Freiburg Stipendien an Doktoranden T.Svartschevskaja und S.Vorobjova für das Studium im Slawischen Seminar verge-ben (Dezember 2005).
    • 2009 wurde Prof. Dr. E.Cheauré zur ehrenamtlichen Professorin an der Universität Tver gemacht.
    Ein neuer Schritt in der Entwicklung der Kooperation mit der Universität Freiburg war der Abschluss des Vertrags über die Zusammenarbeit zwischen der Universität Tver und der Albrecht-Ludwig-Universität Freiburg vom 01.03.2006. Das Ziel des Vertrags waren die Festigung und Entwicklung der Beziehungen in der Studien- und Forschungsarbeit. Dieser Vertrag wurde im November 2007 um ein Programm zum Aus-tausch von Studierenden ergänzt. In den Winter- und Sommersemestern 2008 / 2009 hat an der Fakultät für Philologie der Universität Tver die Freiburger Studentin F.Knapp (Slawisches Seminar) studiert. Von der Universität Tver wurden für den Austausch A.Fedorenko und A.Vinogradova für ein Semester zum Studium nach Freiburg geschickt. Im Jahre 2010 wird mit dem Studienaufenthalt von der Studentin L.Heike (Rechtswissenschaften, Universität Freiburg) gerechnet. Zur Teilnahme am Hochschulsommerkurs im August 2010 wurde von der Universität Tver Doktorand A.Petrov gewählt.
  4. Für die Kooperation in den Naturwissenschaften haben die Beziehungen der Uni-versität Tver zu der Universität Ulm bedeutendes Gewicht. 2002 wurde mit der Uni-versität Ulm der Vertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Physik und Che-mie der Polymere abgeschlossen. Laut diesem Vertrag sind verschiedene akademische Mobilitätsaktivitäten vorgesehen, die zur Organisation und Vorbereitung gemeinsamer Forschungen und Publikationen, zur Teilnahme an wissenschaftlichen Konferenzen beitragen sollen. Die primären Bereiche der wissenschaftlichen Kooperation sind nach diesem Vertrag die Forschungen zur Physik und Chemie der Polymere (die für die Umsetzung des Projekts zuständigen Personen: Prof. Dr. P.Ziman / Universität Ulm, Fakultät für Naturwissenschaften - Prof. Dr. P.Komarov / Universität Tver, physikalisch-technische Fakultät).
  5. Die Universität Tver unterhält seit 2004 produktive Beziehungen zu der Hochschule für angewandte Wissenschaften Zittau/Görlitz, die von der DFG (der Deutschen For-schungsgesellschaft), vom DAAD (dem Deutschen Akademischen Austauschdienst) sowie von der RFFI (der Russischen Stiftung für Fundamentale Forschung) finanziert werden. Das ermöglicht eine regelmäßige Beteiligung der Universität Tver (Prof. Dr. A.Jasenin, Doktoranden der Fakultät für angewandte Mathematik) an wissenschaftlichen Kolloquien in Zittau, und zwar am "East West fuzzy Colloquium".
  6. Die Universität Tver steht in 25-jähriger Kooperation mit dem DAAD (dem Deutschen Akademischen Austauschdienst) und der DFG (der Deutschen Forschungsgesellschaft). Unsere Zusammenarbeit ist mehrdimensional und schließt Folgendes ein:
    • Studienaufenthalte der Studierenden der Universität Tver an den Universitäten Deutschlands mit Finanzierung durch ein DAAD-Stipendium;
    • Teilnahme der Studierendengruppen an den durch das jeweilige DAAD-Stipendium finanzierten Studienreisen (Studierende der Fachrichtung "Geoökologie", 25.07. - 02.08.2002);
    • Forschungsaufenthalte verschiedener Dauer von den Tverer Wissenschaftlern, Doktoranden und nachwachsenden Lehrkräften verschiedener Fachrichtungen an den Universitäten Deutschlands;
    • Teilnahme wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Tver (hauptsächlich von der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation) an wissenschaftlichen Konferenzen, die mit Unterstützung des DAAD in Deutschland und in Russland veranstaltet werden, sowie die Veröffentlichung einschlägiger Beiträge im einjährlich erscheinenden germanistischen Sammelband "Das Wort";
    • Studienaufenthalte deutscher Studierender mit DAAD-Stipendien an der Universität Tver (2005 / 2006, Ein-Jahr-Stipendium, Fachrichtung -Politologie", Fakultät für Ver-waltung und Soziologie Universität Tver, Studentin der TU Chemnitz).
  7. Studierende der Universität Tver wurden mehrmals Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung. Im September 2009 waren die Tverer Studierenden Beobachter bei der Wahl zum Deutschen Bundestag in der Delegation der Wahlkommission des Gebiets Tver, die vom Abgeordneten und Kandidaten bei der Bundestagswahl vom 27. September 2009 Manfred Grund (CDU) eingeladen wurde. Studierende der Universität Tver (A.Smirnova, 5. Studienjahr, Fakultät für Philologie; I.Cholodow, 2. Studienjahr, Magistratur, Fakultät für Geschichte) wurden Gewinner im Wettbewerb unter den Vertre-tern der Regionen Russlands und einzige russische Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung im Jahre 2009.
  8. Traditionell entwickelt sich die Kooperation mit Osnabrück innerhalb des Städte-partnerschaftsabkommens:
    • Die Absolventen des Fachgebiets Deutsch der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation vertreten im Laufe von 20 Jahren die Stadt Tver in dessen deutscher Partnerstadt Osnabrück als Botschafter des Friedens und leisten hiermit einen gravierenden Beitrag zur interkulturellen Interaktion zwischen unseren Völkern.
    • Studierende, Absolventen und Mitarbeiter der Fakultät für Fremdsprachen und internationale Kommunikation beteiligen sich als übersetzter / Dolmetscher, Berater und Tutoren in diversen gemeinsamen Projekten der Partnerstädte Osnabrück und Tver.
  9. Eine regelmäßige Teilnahme von den Studierenden der Universität Tver an interna-tionalen Sommerschulen, Treffen, Debatten, Konferenzen. Die Liste derartiger Ver-anstaltungen ist umfangreich, so ist es angemessen, nur solche davon aufzuzählen, an denen die meisten Studierenden der Universität Tver engagiert mitgemacht haben:
    • Internationale Studierendenwoche in Ilmenau (ab 2000);
    • internationale studentische Debatten OSNAMUN-2004, OSNAMUN-2007 (an der Universität Osnabrück).
  10. Zur Tradition wurden die Besuche der Botschafter und Beauftragten der deutschen Botschaft an der Universität Tver während der Geschäftsreisen durch unsere Regi-on:
    • 21. Oktober 2004: Tage der BRD in Tver, Universitätsbibliothek, Treffen der Studie-renden mit dem Botschafter der BRD H.-F. von Ploetz;
    • 28. Mai 2008: Aula der Fakultät für Geschichte, Treffen der Studierenden und Mitar-beiter der Universität mit dem Botschafter der BRD W.J.Schmidt im Rahmen seiner Bekanntmachung mit regionalen russischen Hochschulen zum Zweck der weiteren Entwicklung russisch-deutscher Beziehungen;
    • 17. - 19.Mai 2010: Treffen der Leitung und Studierenden der Universität Tver mit dem Regionalbeauftragten der Botschaft der BRD W.Richter im Rahmen seiner Bekanntmachung mit Tver.
    Die Leistung all dieser Projekte ist nicht nur eine erfolgreiche gemeinsame Prob-lemlösung, sondern auch die Entwicklung der Persönlichkeiten und die Erweite-rung des Gesichtskreises der Teilnehmenden dank der Konfrontation mit einem anderen soziokulturellen Raum. Unter Berücksichtigung des Nutzens, der sich aus der Kooperation ergibt, die darüber hinaus auf die Integration einheimischer Hoch-schulen, insbesondere der Universität Tver, in den internationalen Bildungsraum abzielt, ist es notwendig:
    • bestehende Projekte zu unterstützen, die die Festigung internationaler Verbindungen, die Werbung für die deutsche Sprache und die Bekanntmachung mit der deutschen Kultur in Russland fördern können;
    • bilaterale Verbindungen mit den Universitäten Deutschlands und neue Formen der Zusammenarbeit im Zuge des Bologna-Prozesses (Studienaufenthalte der Studierenden im Laufe eines Semesters an einer ausländischen Universität, Austauschprogramme für Lehrkräfte) zu entwickeln;
    • einen Antrag auf das internationale Projekt COMPas unter Einbeziehung deutscher Hochschulen zu stellen. Dieses Projekt wird als Teil des Programms "TEMPUS - Competences for mobility, integration and carrier development" umgesetzt werden; COMPas bedeutet "COMpetences AS a way to mobility, integration and carrier development". Dieses Projekt ist auf die Erarbeitung und Integration innovativer interdisziplinärer Bildungsmodule in das Lehr- und Studienverfahren an der Universität Tver ausgerichtet. Das wird es erlauben, die Absolventen auf die Ausführung beruflicher Aufgaben auf hohem weltweit geltendem Niveau vorzubereiten; das wird einen wesentlichen Beitrag zur Ausformung soziokultureller Kompetenz der Studierenden, zur Schaffung der Voraussetzungen und Bedingungen für die allseitige Entwicklung der Persönlichkeit und die Transformation akademischer Kenntnisse in praktische Fertigkeiten leisten können.

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